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Diana Mittel
25 Feb. 2026
Einblicke | 5 Min. Lesezeit

Die Vorbereitung auf einen einfachen Projektabstimmungs‑Call sollte eigentlich nicht kompliziert sein. Für einen Energieversorger, der Millionen von Kund:innen betreut, gehört die Überprüfung des Status von Arbeitsaufträgen im Rahmen einer Infrastrukturmodernisierung zum Tagesgeschäft. Oder? Für eine Projektleitung, die einen Teil eines großen Infrastrukturprogramms verantwortet, hängt jedoch selbst ein Routine‑Statusbericht davon ab, die richtigen Informationen parat zu haben. Wenn sich die Updates zu Arbeitsaufträgen im ERP-System befinden, Kostenänderungen in einer Tabelle gepflegt werden und andere wichtige Informationen in einer E‑Mail verloren gehen, zeigt sich schnell ein grundlegendes Problem: Das Projektmanagement ist nicht abgestimmt.

Viele Energieversorger stehen vor einer ähnlichen Ausgangslage: Die Infrastruktur muss modernisiert werden, Projekte werden komplexer, regulatorische Anforderungen verändern sich. Gleichzeitig sind die Systeme, die diese Projekte steuern sollen, dafür oft nicht ausgelegt. Daten liegen an verschiedenen Orten, Prozesse werden notdürftig zusammengehalten, und Teams arbeiten ohne eine zentrale, verlässliche Informationsquelle.

Wie lassen sich groß angelegte, geschäftskritische Projekte unter solchen Bedingungen also effektiv steuern? In diesem Artikel zeigen wir, wie Energieversorger mit der richtigen Software die Lücke zwischen zunehmender Komplexität und wirksamer Projektkontrolle schließen können.

Sechs Vorteile einer einheitlichen Projektplattform für Energieversorgungsunternehmen

Führungskräfte wissen genau: Modernisierungsprogramme und Großprojekte sind keine kleinen Vorhaben. Sie umfassen mehrjährige Planungsphasen, Einsatzteams in verschiedenen Regionen sowie externe Dienstleister, die mit denselben Informationen arbeiten müssen wie interne Teams. Wenn jede dieser Gruppen jedoch unterschiedliche Daten und Tools nutzt, wird es schwer, fundierte Entscheidungen zu treffen und saubere Governance zu gewährleisten.

Dynamics 365 Project Operations bietet eine einheitliche Plattform, die genau diese Herausforderungen adressiert. Die wichtigsten Funktionen für Energieversorger im Überblick:

1. Projekte klar und in Echtzeit überblicken

  • Ein zentrales Projektdatensatz für Zeitpläne, Kosten, Ressourcen und Deliverables
  • Echtzeit‑Dashboards und Analysen über Power BI
  • Direkte Integration in ERP‑Systeme (z. B. SAP, Dynamics 365 Finance), um Finanz- und Betriebsdaten abzugleichen
  • Portfolio‑Sicht statt isolierter Projektansichten

2. Projektkosten im Griff behalten

  • Tatsachen, Forecasts und Budgets in einem Finanzmodell verknüpfen
  • Arbeitsaufträge mit Backend‑Systemen synchronisieren
  • Kostenverbräuche in Echtzeit verfolgen und Abweichungen früh erkennen
  • Klare Change‑Control‑Prozesse implementieren, damit Änderungen nicht in E‑Mails untergehen

3. Prozesse unternehmensweit standardisieren

  • Strukturierte Workflows und Genehmigungen für Aufgaben, Budgets, Ressourcenanforderungen und Änderungen
  • Dokumentation zentral, strukturiert und nachvollziehbar ablegen
  • Compliance‑relevante Schritte wie Audit Trails, Statusmeldungen oder Nachweiserfassung mit Power Platform automatisieren
  • Weniger manuelle Abstimmungen, in denen häufig Compliance‑Lücken entstehen

4. Interne Teams und externe Partner auf eine Linie bringen

  • Sichere, berechtigungsbasierte Portale für Auftragnehmer
  • Gemeinsame Sicht auf Aufgaben und Arbeitsaufträge
  • Möglichkeit für Lieferanten, Updates einzureichen
  • Zugriff auf projektbezogene Dokumente
  • Fortschritt oder Hindernisse direkt erfassen

5. Manuelle Arbeit reduzieren

  • Automatisierung von Projektanlage, Arbeitsauftragsbearbeitung, Zeit‑ und Spesenerfassung und Statusupdates
  • Native Integration mit Dynamics 365 und Anbindung an ERP-Systeme ohne doppelte Datenerfassung
  • Berechnungen und Datenpflege in einer einzigen Umgebung konsolidieren

6. Modernisierung in jeder Größenordnung unterstützen

  • Skalierbar von kleinen Projektteams bis hin zu unternehmensweiten Portfolios
  • Erweiterbar mit Power Apps (z. B. mobile Apps für Einsatzteams, anpassbare Datenerfassung)
  • Multi‑Region‑ und Multi‑Division‑Governance möglich, ohne starre Einheitsprozesse
  • Einheitliches Projekt- und Datenfundament als Basis für Modernisierungsprogramme

Praxisbeispiel: Einheitliches Projektmanagement mit Dynamics 365 Project Operations und Power Platform

Werfen wir nun einen Blick auf ein reales Projekt eines Energieversorgers, der von verstreuten Informationen und manuellen Übergaben zu einer einheitlichen Echtzeit‑Datenbasis für interne Teams und externe Partner gewechselt ist – und wie die zuvor beschriebenen Funktionen dort konkret zum Einsatz kamen.

Über das Unternehmen

Ein großer US‑amerikanischer Versorger mit über 7.000 Mitarbeitenden war in mehreren Bundesstaaten aktiv und betreute Millionen von Endkund:innen. Projektinformationen lagen in Tabellen und E‑Mails, während Arbeitsaufträge im ERP-System geführt wurden. Die Folgen: begrenzte Transparenz, langsame Übergaben und inkonsistente Updates zwischen internen Teams und externen Auftragnehmern.

Herausforderungen

  • Projektinformationen verteilt über Excel-Dateien und E‑Mail‑Verläufe
  • Kein zentrales System zur Speicherung und Aktualisierung von Projektdaten
  • Notwendige ERP‑Integration für Arbeitsauftragsverwaltung
  • Fehlendes sicheres Portal für externe Partner und Contractor
  • Kommunikationslücken aufgrund getrennter Datenquellen

Die Lösung

proMX implementierte Dynamics 365 Project Operations als zentrale Projektplattform und integrierte diese vollständig in das ERP‑System des Versorgers, um eine nahtlose Synchronisation der Arbeitsaufträge sicherzustellen. Zusätzlich entwickelte proMX mit der Microsoft Power Platform maßgeschneiderte Anwendungen sowie ein externes Portal, das Contractor und Divisionspartnern einen sicheren Zugriff auf Projektdaten ermöglicht.

Das Ergebnis: manuelle, fehleranfällige Prozesse wurden durch automatisierte Workflows ersetzt, eine zentrale Datenbasis geschaffen und die Zusammenarbeit in Echtzeit deutlich verbessert.

Die wichtigsten Vorteile

  • Zentralisierte Projektdaten für bessere Transparenz und Kontrolle
  • Automatisierte, ERP‑integrierte Prozesse für schnellere und zuverlässigere Arbeitsauftragsbearbeitung
  • Schnellere Reaktionszeiten und effizientere Projektabläufe
  • Verbesserte Kommunikation zwischen internen und externen Beteiligten durch gemeinsame Datenbasis
  • Weniger Abhängigkeit von Tabellen und E‑Mails, geringere Fehler- und Aufwandsrisiken

Fazit

Fehlende Abstimmung verlangsamt Projekte und erschwert die Steuerung großer Programme erheblich. Der schnellste Weg, wieder Kontrolle zu gewinnen, ist die Vereinheitlichung der Projektumgebung – sodass Planung, Ausführung und Finanzen auf denselben, aktuellen Informationen basieren.

Die Erkenntnis ist einfach: Mit dem richtigen Fundament können Sie Modernisierungsprogramme und Großprojekte erfolgreich managen und skalieren, ohne einen Flickenteppich aus Tools einsetzen zu müssen oder Teams zu überlasten.

Lassen Sie uns über Ihre Dynamics‑365‑Project‑Operations‑Strategie sprechen

proMX unterstützt Energieversorger beim Aufbau eines starken Fundaments mit Dynamics 365 Project Operations. Vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch – wir analysieren Ihre aktuelle Softwarelandschaft, identifizieren die größten Engpässe und entwickeln einen pragmatischen, klar nachvollziehbaren Weg zu einem einheitlichen Projektmanagement.